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 Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)

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BeitragThema: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   Sa 12 Sep 2015 - 21:19

Meine noch unausgepackten Koffer steht im
Flur des Obergeschosses unseres Ferienhauses.
Für zwei Monate wird dieses Haus unsere Heimat
sein. Ich lächele.
Italien. Das Geburtsland meines Bruders und mir,
das Land, dessen Kultur und Sprache sich in unseren
Köpfen verankert hat und das uns immer schon ein
zweites Zuhause geboten hat. Egal wo wir waren.
Ich betrachte das noch etwas unpersönliche Zimmer,
in dem bislang nur ein Schreibtisch mit Stuhl, ein Bett,
ein hoherStandspiegel, in dem man sich komplett ansehen
kann, zwei kleine Sofas und ein Couchtisch, sowie ein
paar Regale und eine Kommode stehen.
Neben dem Bett ist eine Tür, die zu einem kleinen Räumchen
führt, das komplett leer ist.
Fröhlich springe ich aus meinem Zimmer und laufe zu meinem
Bruder, der direkt nebenan kritisch seinen Schrank beäugt,
der sich über eine komplette Wand erstreckt.
Das wird für Dads gesamte Kollektion reichen,
gebärdet er und lacht. Es klingt ein bisschen wie ein Seehund,
was süß ist. Trotzdem schämt er sich für sein Lachen, weil
er selbst nicht weiß, wie es klingt.
"Da hast du absolut recht!", stimme ich ihm zu, während ich
nebenher die Gebärden forme.
Ich greife nach Williams Hand und ziehe ihn mit mir ins
Erdgeschoss, wo unsere Eltern versuchen, die Kisten, die
wir uns auf dem Seeweg hatten rüberschicken lassen,
auseinander zu dividieren, um sie in die richtigen Zimmer
bringen zu lassen.
Die Möbelpacker stehen abwartend im Flur.
Ich ziehe Will weiter, hinaus aus dem Haus in die Sonne,
die sich in seinen dunklen Haaren verfängt und meine
glühen lässt.


( @Luke William Luther )
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Luke William Luther
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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   Sa 12 Sep 2015 - 21:28

Ich sitze genervt in dem Taxi mit Kopfhörer in den ohren.
Mein Dad vorne und meine Schwester neben mir.
Sie sieht fröhlich umher. Sie war schon immer mein Sonnenschein.
Papa liebt sie aber mich nicht. Immer wieder macht er mir Aua.
Ich wollte nicht nach Italien und nun hatte ich erfahren das ich auch noch so einen doofen Tanz Kurs für Kinder machen. Ich war aber kein Kind mehr. Ich bin jetzt 10. Ich mache den Haushalt und sogar essen. Mich nervte das aber wenn ich mich wieder setzte tat er mir wieder weh. Das Taxi hielt an. Das Haus ist wunderschön. "Ihr geht in die Obere Etage. Luke deins ist das kleiner Zimmer und du packst aus verstanden!",höre ich ihn Waage sagen. "Ja Sir!",antworte ich so wie er wünscht. Ich steige aus und nehme alle Sachen raus. Mein das bezahlt und verschwindet im Haus. Neben an von uns scheinen auch Leute an zu ziehen. Ich sehe Kinder aus dem Haus kommen. Anscheinend jünger als ich. Viele Kinder finden mich komisch, weil ich oft so 'erwachsen' für mein alter bin und wegen meinen Verschieden farbigen Augen. Das rechte ist Himmel blau und das linke braun mit blauen sprenklern.



Luke and Nikolina:
 

Luke:
 

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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   Sa 12 Sep 2015 - 21:42

Du siehst aus, als würdest du gleich Feuer fangen und alles verbrennen!, wedelt mein Bruder und ich kichere. Er hat da nicht ganz unrecht. Man nennt die Farbe Gold, wie ich mal gehört habe. Eine Art Mischung aus Rot und Blond. Obwohl ich finde, dass es eher ein seltsam schmutziges Blond ist.
Mein Blick geht zum Nachbarhaus, wo ein großer Mann mit einem bösen Gesicht und ein kleines fröhliches Mädchen mit einem etwas älteren Jungen anscheinend gerade auch anzukommen scheinen. Interessiert betrachte ich die kleine Familie. Wo wohl die Mommy von den beiden ist? Vielleicht ist sie ja schon im Haus.
"Samantha! William!"
Die Stimme unseres Vaters reißt mich aus meinen Gedanken.
"Wir sind hier, Daddy!", rufe ich zurück und hüpfe auf und ab, während ich Dad, der in der Tür steht und die Hand über die Augen hält, zuwinke.
"Geht nicht zu weit weg. Wir wollen nachher noch zu einem Geschäftsessen fahren."
Brav nicke ich und lächele, bevor ich Will alles in Gebärdensprache sage. Er nickt strahlend.
Geschäftsessen sind super. Da bekommen wir immer ganz viel Eis und soviel Schokolade, wie wir nur wollen. Und wir dürfen manchmal sogar in Freizeitparks.
Ich schaue nochmal zum Nachbarhaus.
Der Junge sieht irgendwie traurig aus, traurig und ein bisschen wütend. So, wie Will guckt, wenn jemand ihn auf offener Straße angeekelt ansieht, wenn er lacht. Deswegen tut er das auch nicht mehr. Nur wenn ich da bin.
Kurz entschlossen winke ich dem Jungen zu.
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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   Sa 12 Sep 2015 - 21:51

Ich sehe rüber zu dem Haus als ein älterer Mann die beiden Kinder ruft. Meine Aufmerksamkeit gilt dem Namen William. Meine Mum hatte mich so genannt. Auch Luke aber sie nannte ich immer nur William, Willi oder Will. Ich mochte den Namen mehr als Luke. Luke hielt jeder. Plötzlich winkt mir das Mädchen zu und ich sehe schnell wieder weg. "Luke William Luther!",brüllt eine Stimme aus dem Haus und ich Zucke zusammen. Ich sollte schnell nach drinnen. Ich packe einige der Sachen und bringe nach und nach alles rein. Die Sachen bringe ich in das jeweilige Zimmer. "Luke wir essen wie immer!",sagt mein Vater noch und ich hab endlich was Pause. Ich gehe in mein zimmer und setzte mich an mein fenster. Genau gegenüber ist auch ein Zimmer. Es wirkt kahl...Meins aber auch. Ich sitze auf der Fensterbank und sehe raus.



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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   Sa 12 Sep 2015 - 22:02

Der Junge erschrickt und sieht schnell weg, bevor er eilig einige Sachen zusammenpackt und ins Haus rennt. Der Mann, der wahrscheinlich sein Daddy ist, hat eine laute und strenge Stimme. Sofort habe ich Angst vor ihm, als er den Jungen anscheinend beim Namen ruft.
"William", wiederhole ich überrascht.
Will, der Junge von nebenan, heißt auch William. Also so ein bisschen, sage ich zu meinem Bruder und er zuckt die Schultern. Klar, der Name ist jetzt keine Seltenheit, aber trotzdem finde ich es irgendwie seltsam. Ein komischer Zufall.
Der Wind bauscht meine Haare auf und weht sie mir ins Gesicht. Plötzlich wird es kühler. Vielleicht regnet es bald.
Gleichzeitig gucken Will und ich in den Himmel und beobachten die Wolken.
Lass uns lieber reingehen. In der Schule haben wir gelernt, dass starker Wind oft vor starkem Regen kommt, sagt Will und zieht mich zum Haus zurück.
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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   Sa 12 Sep 2015 - 22:09

Ich habe mittlerweile die Knie angezogen und meine Strin darauf gelegt. Ich musste an die Kinder von neben an denken. Sie sahen so glücklich und zufrieden aus. Ihre Eltern waren wohl nicht wie mein Dad. Leider konnte ich mich zu Momi. Das wurde mir verboten. Sie sehen beide sehr nett aus und so...Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll. Ich kenne nicht viele Kinder die meisten machen einen Bogen um mich. Einmal war ich bei einem Jungen auf dem Geburtstag und als die Mutter fragte wie ich den heiße antworte ich ehrlich mit meinem Vollen nahmen. Sie hat mich sofort nach Hause gefahren. Nie wieder hat der Hunde mit mir gesprochen. Das hatte weh getan. Alle Eltern hassen mich. Meine Daddi und auch andere Eltern. Ich eingesetzt leicht an zu weinen. Ich bin einfach nutzlos. Das einzige was ich kann sind doofe sprachen.



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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   Sa 12 Sep 2015 - 22:19

Ich lasse seine Hand los, als wir vor meinem Zimmer ankommen. Will geht weiter und zwinkert mir zu, bevor er in sein Zimmer verschwindet. Dann schlüpfe ich in meins, in dem auf einmal zwei große Kisten und meine zwei Koffer stehen. Interessiert klettere ich auf eine der Kisten und verschränke die Arme. Was ist bloß in diesen Monsterteilen drin?
Ich sehe zu meinen Koffern und springe von der Kiste. Eigentlich darf ich das nicht, hat Daddy gesagt, weil ich mir dabei etwas brechen könnte. Und ich habe auch große Angst davor, dass das mal passiert, weil ich es mir furchtbar vorstelle, wenn dein Arm zerbrochen an dir hängt. Aber manchmal ist mir das auch egal.
Ich reiße einen der Koffer auf und hole meinen Stofflöwen heraus.
"Oh, Mister Snickers! Ich hab dich so vermisst!", schreie ich in das Plüschtier und muss niesen. Mit dem Löwen setze ich mich auf die niedrige Fenster-Sitz-Bank, die in einem kleinen Erker ist. Ich schaue nach links zum Garten, in dem Papa gerade mit den Möbelpackern zu reden scheint. Sie stehen da und sehen in den leeren Pool.
Nach rechts gucke ich zur Straße, wo ein einziges Auto vorbeifährt. Mir direkt gegenüber ist ein Fenster des Nachbarhauses und im Fenster entdecke ich den Jungen mit dem zweiten Namen William. Seinen ersten habe ich schon wieder vergessen.
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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   Sa 12 Sep 2015 - 22:25

Ich habe die Arme um die Knie geschlungen sehe aber mittlerweile wieder aus dem Fenster. Ich sehe in den Garten der Nachbar und stelle mir vor das ich eine intakte Familie hätte. Es wäre Sooooooo schön geliebt zu werden....Momi liebt mich ja aber trotzdem darf ich nicht bei ihr bleiben. Papi will mich gar nicht. Ich bin nur für seinen Dreck zuständig. Ich kaue mir auf der Unterlippe. Tränen laufen mir die Wangen runter und ich schlucke leicht. Plötzliche sehe ich das Mädchen in dem anderen fenster. Schnell mache ich mir die Tränen weg. Dabei sehe ich in mein Zimmer.



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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   So 13 Sep 2015 - 11:01

Er dreht sich schnell weg, aber ich hab die Tränen trotzdem gesehen. Ob er Heimweh hat? Ich drücke Mister Snickers fester an meine Brust und schaue mich kurz um. Mein roter Rucksack mit den Notenschlüsseln und Noten darauf steht zwischen den Koffern. So schnell ich kann, hole ich meinen Schreibblock, den ich normalerweise nur dann brauche, wenn Will den normalen Satzbau lernen will. In großen Buchstaben schreibe ich das italienische Wort für 'Heimweh?' aufs Papier und warte, bis er guckt, um es ihm zu zeigen.
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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   So 13 Sep 2015 - 14:31

Ich sehe wieder zu dem Mädchen.
Sie hält einen Zettel worauf auf Italienisch steht
Heimweh?
Ich sehe sie an und schüttel den Kopf.
Ich habe leider keinen Zettel aber hatte sie nicht mit ihrem Bruder auf gebärdensprache gesprochen?
Vielleicht konnte ich das ja versuchen.
Nein.... naja irgendwie schon,sage ich ihr mit dieser sprache.
Ich Hauche mein Fenster an sodass ich meinen Namen auf das Fenster schreiben kann.
das ist mein nahe wie heißt du ?, frage ich dann auch noch in gebärdensprache. Ich wusste nicht wieso Sprachen mir so einfach vielen aber Italienisch und die Gebärdensprache war einer der ersten Spachen die ich konnte.



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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   So 13 Sep 2015 - 14:45

Ich schenke ihm ein Lächeln, als er in Gebärdensprache antwortet und dann noch seinen Namen ans Fenster schreibt in die weiße Wolke seines warmen Atems. Der Name steht nur für einen Moment da, dann löst er sich schon auf.
Ich habe vorhin irgendwie nur William gehört. Wirst du lieber Luke genannt?, frage ich, bevor ich meinen Namen buchstabiere und dann die zugehörige Gebärde, die ich von Williams Kindergärtnerin bekommen habe, forme. 'Lächelnde Tänzerin'. Die Frau hatte vielleicht ja hellsehen können, wer weiß?
Warum sieht der Junge bloß so traurig aus? Wieso hat er geweint?
Möchtest du mal mit meinem Bruder und mir etwas spielen?, traue ich mich zu fragen. Es ist okay, wenn er nicht will. Aber vielleicht würde er dann mal lachen.
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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   So 13 Sep 2015 - 18:32

Ich sehe zu ihr und schüttel wieder den Kopf.
Nein eigentlich nicht. Ich nenne den nur irgendwie immer aus Gewohnheit , antworte ich ihr.
Als sie mich das mit dem spielen fragt hellt sich kurz meine Mine auf doch ich muss wieder den Kopf schütteln. Irgendwie mache ich das Grade ständig. Tut mir leid, aber das darf ich nicht,sage ich.
Plötzlich ruft mein Vater wieder und ich Zucke zusammen. Schnell sage ichSorry ich muss weg. Bye



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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   So 13 Sep 2015 - 18:46

Er darf nicht? Er ist an Luke gewöhnt?
Komisch.
Wäre ich nur ein bisschen weniger neugierig, würde ich mich nicht so sehr damit beschäftigen. Aber was soll man machen?
Warte, Billy!, gebärde und buchstabiere ich rasch, aber da ist er auch schon weg, nachdem er zusammengeschreckt ist.
Sein Daddy muss ganz schön streng sein.
"Mister Snickers, wir werden ihn noch zum Spielen bekommen, oder?", flüstere ich meinem Stofflöwen ins Ohr.
"Wen willst du zum Spielen kriegen?", fragt jemand hinter mir und ich drehe mich ertappt zu Dad um. "Den Nachbarsjungen?"
Ich belüge Daddy nicht, also nicke ich.
"Wenn er nicht will, dann kannst du ihn nicht zwingen, principessa", erklärt er mir und hockt sich vor mich hin.
"Nein, ich glaube sein padre will das nicht", antworte ich nachdenklich.
"Möchtest du, dass ich mal mit seinem Vater spreche, principessa?"
Ein Lächeln legt sich auf mein Gesicht.
"Sì, per favore, Daddy!", strahle ich und er lacht.
"Wir fahren in einer Stunde. Mom wird dir ein Kleid rauslegen. Wir wollen ja, dass meine kleine principessa hübsch aussieht."
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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   So 13 Sep 2015 - 19:14

Ich springe sprinten die Treppe runter.
"Ja Sir?",frage ich. Mein Vater hatte mir eingeprügelt ihn Sir zu nennen. "Du solltest doch essen machen!",sagte er gereitzt. In seiner Hand war wieder eine Bierdose. Ich senke mein Haupt. "Entschuldige Sir!",entschuldige ich mich. Ich hatte gelernt nicht mehr zu widersprechen auch wenn er mir etwas anderes gesagt hat. "Ich werde sofort anfangen Sir!",dagegen ich und huschen schnell in die Küche. "Das rate ich dir auch du nichts Nutz!",brüllt er mir nach. Ich fange an ein ganz einfaches und schnelles Gericht zu machen. Schnell decke ich den Tisch und hole meinen Vater und dann meine Schwester. "Hol mir ein Bier junge!",sagt er als ich mit meiner Schwester in den essraum komme. "Ja Sir!",sage ich und nicke. Hastig hole ich meinen Vater ein Bier. "Papi ich freue mich schon Sooooooo auf den Kurs morgen!",hüpft meine Schwester rum. Ich lächel leicht. Sie war immer meine kleine gewesen. Mein Vater guckt zu mir rüber und schnell sehe ich auf den Teller vor mir. "Ja ich weiß mein Engel komm und esse jetzt!",sagt er zu ihr. Sie nickte und setzte sich auf den Stuhl.



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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   So 13 Sep 2015 - 19:37

Das Kleid, das Mamma mir rausgesucht hat ist knallrot wie eine Ampel und hat leichte Rüschen unten. Ich ziehe es bereitwillig an. Nachdem Mom mir dann auch die Haare gebürstet hat und eine rote Schleife hinten hinein gebunden hat, stellt sie mich vor den Spiegel und ich drehe mich ein paar Mal um mich selbst.
"Toll!", rufe ich und lache. Dann greife ich nach ihrer Hand und ziehe sie aus meinem Zimmer.
"Mamma, du musst jetzt auch hübsch werden", befehle ich und schiebe sie in ihr Zimmer, wo ihr langes, eng anliegendes dunkelblaues Kleid schon am Kleiderständer hängt und ein wenig im Luftzug schaukelt.
"Langsam, principessa. Ich werde noch rechtzeitig fertig. Dann bin ich fast so hübsch wie du."
Geschmeichelt sehe ich an mir herunter.
"Aber morgen darf ich das Kleid nicht anziehen, oder?", frage ich vorsichtig. Dads Designerkleidung darf ich nur auf großen Festen oder bei Geschäftsessen anziehen. Ansonsten lieber nicht, weil es alles Einzelstücke sind, die Mama, Will und ich tragen.
"Nein, morgen nicht. Aber dein Trainingsanzug ist doch auch hübsch", antwortet Mom, während sie ihre Jeans auszieht und in das Kleid schlüpft, das ihr perfekt passt.
"Wie... wie... angeschossen? Nein, angegossen!", nicke ich fachmännisch und Mom unterdrückt ein Lachen.
"Saaaaaaammy", höre ich es gedehnt aus dem Flur und schlüpfe hinaus zu Will, der seine Krawatte unglücklich in der Hand hält. Obwohl er vier Jahre älter ist als ich, kann er es immer noch nicht und ich muss ihm immer das Ding um den Hals binden.
Sanft wickele ich die Seide umeinander, bis tatsächlich ein Knoten dabei entsteht. Dann nehme ich Wills Hand und zusammen gehen wir nach unten ins Wohnzimmer, wo Daddy schon wartet.
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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   So 13 Sep 2015 - 20:03

Wir haben fertig gegessen und nachdem ich fertig gespült und alles auf geräumt habe lässt mein Vater mich in frieden. Ich gehe vor die Haus Tür und sitze auf den Eingangstreppen. Dabei singe ich leise auf Italienisch. Bei meinem Dad darf ich keine andere Sprache als English sprechen, wenn er das auch nur hört bekomme ich prügel.
Ich habe meine Lederjacke an...Die mir viel viel viel zu groß ist. Eigentlich ist sie für einen Erwachsenen Mann gedacht, aber damals habe ich sie von einem Piloten geschenkt bekommen. Sie ist mein ganzer stolz. Mein dunkle Jeans ist an den knien zerfetzt und mein Shirt auch schon abgetragen. Die Lederjacke ist schwarz und hat Airforce Zeichen an den Armen. Vorne drauf hat der Mann seinen durch meinen Namen ersetzt. Dieser Tag war der coolste den es jemals gab. Seitdem möchte ich auch ein Pilot werden oder etwas mit Sprachen machen. Ist mir beides recht.



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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   So 13 Sep 2015 - 21:08

"Principessa, principe! Wie immer perfekt!"
Ich sehe zum Fenster, während ich mich zu Dad aufs Sofa setze und William sich neben mich setzt. Draußen vor dem Nachbarhaus sitzt Billy und scheint mit irgendwem zu sprechen oder vielleicht auch zu singen. Ich konzentriere mich auf seine Lippenbewegungen und erkenne, dass es Italienisch sein muss. Das Lied erkenne ich allerdings nicht. Und einen Gesprächspartner finde ich auch nicht.
"Wirst du wirklich mal mit dem padre vom Jungen nebenan reden, Daddy?", frage ich. William zupft neben mir an meinen Haaren, die sich in leichten Locken über meine Schultern legen. Das macht er gerne, auch wenn ich das nervig finde.
"Aber ja, principessa. Was Dad verspricht, Dad nicht bricht."
Ich lächele und überlege dem Jungen zu winken, aber er schaut nicht zu mir, also drehe ich mich um. Genau in dem Moment kommt Mom die Treppe runter in ihrem schönen Kleid und mit strahlenden Augen.
"Mamma, du bist wunderschön!", rufe ich und halte mir die Augen zu.
Dad lacht, aber ich höre die Liebe in seiner Stimme. Dann steht er auf und Will und ich folgen ihm. Gemeinsam verlassen wir das Haus und gehen zum Auto.
Ich sehe zu Billy und lächele. Mehr nicht, dann steige ich ins Auto.
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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   So 13 Sep 2015 - 21:16

Ich sehe wie das Mädchen mich an lächelt traue mich nicht zurück zu lächeln. Ich lächel nicht oft. Ich singe weiter und lass meine Gedanken schweifen. Ich fahre mir durch meine Dunkeln Haare. Meine Haare schwanken immer zwischen blond und hell braun bis dunkel braun. Je nach dem wie viel Sonne drauf scheint.

(WTF wieso nennt sie ihn Billy ? )



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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   So 13 Sep 2015 - 21:26

Das schönste Restaurant der Stadt - sagt Daddy jedenfalls - hat uns einen großen Empfang vorbereitet. Der Geschäftspartner von Daddy ist auch schon da. Und er hat einen Hund dabei. William dreht vollkommen durch. Er liebt Hunde.
Mein Bruder und das Tier landen irgendwie beieinander und so wie immer laufe ich mit. Ich lasse Will ungern allein.
Unsere Eltern winken uns nach, während wir samt Hund in einem Festsaal verschwinden, der extra für uns ein bisschen hergerichtet wurde mit kleinem Buffett und einigen Spielen.
Während ich durch die Malbücher schaue, sie dann aber wieder wegschiebe und stattdessen zu einem Kellner laufe, der da ist, um uns bei Schwierigkeiten zu helfen, ist Will mit dem Hund beschäftigt.
"Signore, könnten Sie uns vielleicht Musik anmachen?", frage ich artig auf Italienisch und der Kellner nickt und holt eine Fernbedienung heraus. Sofort geht Musik an und ich lächele ihn an, bevor ich davonrenne und dabei ins Tanzen verfalle.
Ob der Nachbarsjunge auch tanzen kann?
Vielleicht teste ich ihn mal.
Sobald er mit uns spielen darf.
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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   So 13 Sep 2015 - 21:31

Ich gehe rein weil es draussen kalt wird.
Papa und meine Schwester sehen fern.
"Darf ich mit gucken Sir?",frage ich ihn.
"Nein verschwinde!",fauchte er sodass ich Zucke und sofort verschwinde auch wenn meine Schwester ihn überreden versucht.
Ich lege mich nicht mit ihm an.



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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   So 13 Sep 2015 - 21:38

Die Zeit vergeht schnell.
Als ich das erste Mal aus dem Fenster sehe, ist es schon am dämmern. Daddy wird wahrscheinlich bald fertig sein.
Will sitzt mittlerweile mit dem Hund in einer Ecke und füttert ihn, während auch er etwas isst. Ich geselle mich dazu und esse auch noch etwas.
Freust du dich auf den Tanzkurs morgen? fragt Will mich. Ich nicke und schüttele gleichzeitig den Kopf. Ohne Philipp ist das nicht das Gleiche, aber ich freue mich darauf, wieder einen Tanzpartner zu haben. Die letzte Woche hatte ich nur alleine getanzt.
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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   So 13 Sep 2015 - 21:57

Ich hatte mich in mein Zimmer begeben und lag auf dem Bett.
Ich starrte an die Decke und warf immer mal wieder einen Ball hoch fing ihn auf und immer so weiter.



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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   Mo 14 Sep 2015 - 20:25

Wenig später sitzen wir schon wieder im Auto und fahren nach Hause.
"Daddy, wann ist der Tanzkurs morgen?", frage ich ein wenig quengelig. Ich bin müde und reibe mir die Augen.
"Um 12, principessa. Aber erst einmal schläfst du."
William ist bereits eingenickt. Sein Kopf liegt schwer auf meiner Schulter und rutscht in den Kurven fast herunter.
Dann sind wir auch schon da.
Dad dreht sich zu uns um und schüttelt Will sanft wach, der ins Haus torkelt. Ich folge ihm.
Ein letzter Blick zum Nachbarhaus und schon sind wir im Haus und irgendwie lande ich im Bett, sauber, umgezogen und glücklich.
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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   Mo 14 Sep 2015 - 20:43

Irgendwann nicke ich kurz ein und der Ball fällt mir voll ins gesicht. Genervt mache ich mich Bett fertig und gehe dann schlafen morgen muss ich wieder früh aufstehen. Ich muss Frühstück vorbereiten unw. Es dauert auch nicht lange bis ich einschlafe. Meine Träume sind einfach schrecklich. Ich habe unheimliche angst und Schrecken immer wieder hoch.



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BeitragThema: Re: Fenster an Fenster - Italien - (Sam & Luke)   Di 22 Sep 2015 - 21:27

Wie immer schlafe ich irgendwie... komisch. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll, aber ich träume immer seltsames Zeug. Monster, wirklich eigenartige Monster und jede Menge fremde Kinder spuken mir nachts durch den Kopf. Sie kämpfen gegeneinander, fliehen voreinander, kennen einander. Aber ich nicht. Glaube ich jedenfalls.
Der Morgen kommt viel zu schnell. Ein wenig erschöpft wache ich auf, als mein Bruder sich auf meine Bettkante setzt und auf meinen Handrücken tippt. Daddy hat uns mal das Morsealphabet gezeigt und wir haben angefangen, unsere eigene Sprache daraus zu machen.
Du hast wieder schlechte Träume gehabt, oder?, fragt Will mich und ich nicke einmal, bevor ich ihn umarme und mich an ihn kuschele. Die Uhr zeigt sieben. In einer Stunde macht Mom Frühstück. Also haben wir noch ein bisschen Zeit. Ich klopfe neben mir aufs Bett und Will legt sich zu mir.
Es waren wieder ganz viele Monster und Kinder. Und sie alle haben gekämpft.
Ja, es klingt albern, aber William ist der einzige, der mir zumindest ansatzweise irgendwas davon glaubt.
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